Gaaah...

... leider spontane Linksverschiebung der wirtschaftlichen Verhältnisse.

Da kauft man einmal Aufschnitt im Leben und die olle Kühlkiste nimmt sich direkt das Leben. Nunja, alt und energieintensiv war das dingen ja eh.

Jetzt haben wir "Kühli".

Ungefähr halb so groß wie der alte Klotz, d.h. einen Meter mehr nutzbare Arbeitsfläche. Ist ja auch schon was wert. Auch wenns mit Arbeit und letztendlich nem saftigen Batzen Geld der fehlt einhergeht.

Aber leise isser

Und weiß, richtig weiß.

Und kühlt.
18.3.06 12:18


Produktivität tut gut...

Es tut gut...
... früh aufzustehen
... was zu schaffen
... vorwärts zu kommen
... vor 8 Uhr seinen ersten Kaffee zu trinken
... produktiv zu sein halt.


Heute: Winterreyse-Page, Feuerkrähen-Page, Bewerbungen, Wäsche waschen, unten aufräumen...

current mood: Ok mit Tendenz nach oben
current music: Bootsy Collins - Keepin' da funk alive
22.3.06 12:22


Nunja...

Die Welt und ihre lustigen kleinen Bewohner scheint wirklich eines der abstraktesten Aktionskunstwerke des Universums zu sein.
Die Leute werfen sich gegenseitig Torten ins Gesicht, während dem werfenden der Stuhl unter dem Hintern weggezogen wird, und der Stuhlwegziehende bereits dafür ausgelacht wird, mit einem riesen Eimer Wasser übergossen zu werden.

Warum machen es sich einige Leute so verdammt verschissen einfach, indem sie die, die es sich sowieso schon schwer machen obendrein noch für ihre Zwecke instrumentalisieren?

Cool? Egotrippig?

Barbarei.

Mehr nicht.

Man sitzt als Zuschauer in der ersten Reihe, zieht sich sprichwörtlich das ganze Theater mit mäßigem Plot rein. Mäßig ist dieser Plot alleine schon dadurch, daß er durchschaubar ist. Das ganze ähnelt einer 80er-Jahre imperialismuskontinentalen Comedy-Serie, wo man genau weiß, wer wann wo und warum durch welche Tür auch immer kommt. Nur halt ohne den Comedy-Faktor.
Ist es ein Privileg, Zuschauer sein zu dürfen, und nicht an der Handlung teilzunehmen?
Ist es Fluch? Verdammnis?
Oder sogar ein Segen?

Naja, geht man in Theaterstücke, von denen man weiß, daß man diese sowieso scheiße findet?

Offensichtlich kann man sich immerhin auf die Vernunft hinter den Kulissen verlassen.

Meine Güte, war das gestern nebelig.
27.3.06 00:55


Coole Überraschung!

Selbst wenn man gelegentlich nach seinem Kontostand schaut:
Überraschungen bleiben nie aus.

Welch seltsame Überweisung mit einem kryptischen Betrag um die 205 Euro ist da denn eingegangen?

Die Überraschung umso größer, wenn man das rausbekommt.

Die lustige Landeshauptkasse.

Das ist mein Bafög.

Knapp 60% weniger als im letzten Monat.

Im Klartext bedeutet das soviel wie, daß ich vorübergehend ersteinmal finanziell ruiniert bin. Das reicht nicht mal anteilig für meine Miete. Ganz großes Kino.

Von solch Luxus wie Telefon, Strom oder Essen mal (reinhypothetisch) abgesehen.
Letztendlich: Wie soll denn bitte jemand aus "Arbeiterverhältnissen" heutzutage noch sein Studium finanziert kriegen? Mal ein Fachbuch gekauft? Dann gibts halt 2 Wochen nix zu Futtern, und Heizung ist ja auch nicht soo wichtig.

Queer World.

Naja, ich hab ja noch 3 Tage, mir irgendwas Brilliantes einfallen zu lassen. Worüber reg ich mich also auf?


current music: Parliament - Mothership Connection (Let me ride)
current mood: Gaaah, Braiiiinz, BRAAAIIIIINZ
28.3.06 08:20


Zeit der Überraschungen

Sitze grad hier, höre Bootsy Collins, welcher meine Jugend maßgeblich mit beeinflusst hat.

Tja, die Jugend.

Kindheit.

Welch unbeschwerte Zeit, in der die Probleme vorwiegend in unlösbaren Mathematik-Hausaufgaben bestanden.
Jeden Tag was zu futtern, ein Dach über dem Kopf und die grenzenlose Freiheit, die man sich als sogenannter "erwachsener" zurückwünscht. Verständnis macht sich breit, für die Sorgen, die die Eltern stets trugen, die einem als kleiner Stöpsel aber nicht aus der Ruhe brachten, weil man wusste, daß die Helden es wieder irgendwie aus der Misere herausschaffen würden.
Heute trägt man das Schicksal selbst.

Nicht nur hier, sondern auch im Umfeld treibt der Wandel der Zeit wieder einmal wildeste Blüten. Alles neu macht der Mai, mitunter werden die Karten auch schon mal im März neu gemischt.

Niemand lässt einen in Frieden, Bescheide, Rechnungen, Mahnungen, hier, da, tätärätätä....

Alles hängt vom schnöden Mammon ab.

Bedauerlich.

Zutiefst bedauerlich.

Letztendlich sinds nur die Leute, die einem Halt bieten der Grund die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Ganz oben neben den unerreichbaren Eltern allen voran meine Liebste, die es mittlerweile 4 Jahre (*sektköpf*) mit mir ausgehalten hat.

Auch wenn ichs nicht so raushängen lasse, du bist die, die zählt.

Liebe dich.
31.3.06 00:19