Nunja...

Die Welt und ihre lustigen kleinen Bewohner scheint wirklich eines der abstraktesten Aktionskunstwerke des Universums zu sein.
Die Leute werfen sich gegenseitig Torten ins Gesicht, während dem werfenden der Stuhl unter dem Hintern weggezogen wird, und der Stuhlwegziehende bereits dafür ausgelacht wird, mit einem riesen Eimer Wasser übergossen zu werden.

Warum machen es sich einige Leute so verdammt verschissen einfach, indem sie die, die es sich sowieso schon schwer machen obendrein noch für ihre Zwecke instrumentalisieren?

Cool? Egotrippig?

Barbarei.

Mehr nicht.

Man sitzt als Zuschauer in der ersten Reihe, zieht sich sprichwörtlich das ganze Theater mit mäßigem Plot rein. Mäßig ist dieser Plot alleine schon dadurch, daß er durchschaubar ist. Das ganze ähnelt einer 80er-Jahre imperialismuskontinentalen Comedy-Serie, wo man genau weiß, wer wann wo und warum durch welche Tür auch immer kommt. Nur halt ohne den Comedy-Faktor.
Ist es ein Privileg, Zuschauer sein zu dürfen, und nicht an der Handlung teilzunehmen?
Ist es Fluch? Verdammnis?
Oder sogar ein Segen?

Naja, geht man in Theaterstücke, von denen man weiß, daß man diese sowieso scheiße findet?

Offensichtlich kann man sich immerhin auf die Vernunft hinter den Kulissen verlassen.

Meine Güte, war das gestern nebelig.
27.3.06 00:55
 


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