So sitze ich grad hier

schlürfe Wein, höre das grandiose Genesis-Album "The Lamb lies down on Broadway", als Freund der Musik liebevoll nur als "Lamb" bezeichnet.
Es ist 3:46 Uhr, und ich vertreibe mir die Zeit damit, die letzen Statements von zu Tode verurteilten Amerikanern kurz vor ihrer Hinrichtung zu lesen (www.todesstrafe-usa.de).
Selbst wenn sie schuldig sind, sind sie es als Mensch würdig, daß man von ihnen hört, was sie im letzten Moment gedacht haben. Nur sind offensichtlich die wirklich nachweislich schuldigen eindeutig in der Unterzahl.

Ich merke wie ich mich für den heutigen Tag, wie ein altes dickes Buch solangsam zuklappe, um ein paar Stunden ins Regal zu verschwinden.

Derzeit komme ich mir vor wie eine einzige Enttäuschung für mich, für andere, wie auch immer...

Ich habe schon wieder diesen melancholischen drive.... Super, nicht?

Hunter S. Thompson sehe ich derweil als so eine Art Leidensgenosse. Mehr und mehr versteh ich den guten Mann.
Mein nächstes Tattoo auf dem Linken Oberarm wird das Gonzo-Denkmal, ein Schwert, auf dem eine Faust mit 2 Daumen einen Peyote-Kaktus hält.

Die Erkenntnis manifestiert sich irgendwie seit den letzten Wochen....

Ich bin ein gottverdammter Hippie
22.4.06 03:48
 


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eliS (22.4.06 03:53)
Nachtrag:

"Der zeitweise als Clown arbeitende Rex Mays wurde für die Ermordung zweier Mädchen – 7 und 10 Jahre alt – 1992 zum Tode verurteilt. Zur Tat kam es, als die Mädchen ihre laute Musik nicht leiser drehten und Mays wütend wurde."

Abstrakt, oder?


oMEoP / Website (22.4.06 13:15)
aus peyote wird meskalin gewonnen

ich, als dein anwalt, befuerworte das tatoo

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